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Benjamin Hohlmann (26) ist Sozialunternehmer in Basel, Schweiz. Er arbeitet im unternehmen mitte, leitet den Cafe-Betrieb und organisiert Projekte mit der internationalen Jugendorganisation idem-network. Sein neustes Großprojekt, welches er in Kooperation mit grenzenlos vorbereitete, war die Rückkehrerkonferenz für internationale Freiwillige undjetzt?! in Potsdam vom 3. bis 8. August 2010.

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Als Kern seiner Arbeit sieht Benjamin das schaffen von Plattformen. Plattformen schaffen Raum für Begegnung, Austausch und Synergie. Sie sind der Raum in dem Neues entsteht. Das unternehmen mitte ist mit seinem Kaffeehaus wie auch den Büro-Etagen und Veranstaltungen ständig Plattform für zahlreiche Menschen. Workcamps und Tagungen von Idem sind Plattformen. Und nicht zuletzt ist das Grundeinkommen, welches Benjamin unterstützt, die Plattform mit der sich unsere Gesellschaft und jeder Mensch weiter entwickeln wird.

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Aufgewachsen ist Benjamin im tiefsten Ruhrgebiet. Nach seiner Schulzeit an der Waldorfschule in Dinslaken, hat er Deutschland in Richtung Bolivien verlassen. In Santa Cruz de la Sierra hat er 2002 bis 2003 vierzehn Monate im Kinderheim "Hogar de la Esperanza" als Kindergärtner, Lehrer und Hausvater gearbeitet, in dem Kinder von Strafgefangenen der Haftanstalt Palmasola leben.

Zurück in Deutschland studierte er zweieinhalb Jahre Rechtswissenschaften an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz (2004 - 2006).

Seitdem widmet er sich der Projektarbeit im Rahmen von idem-network, Projekten wie dem internationalen Großereignis Connectivity 2006, der internationalen Jugend- und Netzwerkkonferenz von Idem in Sao Paulo, Brasilien. Anlässlich der Organisation der Konferenz zog er zur Unterstützung des Organisationsteams von Idem nach Dornach in die Schweiz. Weitere Projekte aus der Idem-Zeit: das selbstgestaltete Lernprogramm Initiative Development Training (IDT), gefördert von Jugend für Europa; projekt.tagung in Mülheim an der Ruhr; die Mitleitung des Workcamps Alquimia in Sao Paulo, Brasilien, mit dem Bau eines Spielplatz zu Fuße einer Favela.

Im September 2009 gründete er zusammen mit acht ehemaligen Bolivien-Freiwilligen den Verein Bolivien-Netz. Ziel des Vereins ist die Vernetzung ehemaliger, gegenwärtiger und zukünftiger Bolivien-Freiwilliger. Die Vernetzung ist Ausgangspunkt für eigene Projekte des Vereins, die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung neuer Freiwilligen-Generationen sowie die Informationsarbeit in Deutschland.

Im November 2007 stieg er mit in das Führungsteam der mitte ein und ist seit dem als Wirt für die Leitung der Gastronomie verantwortlich.