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Direkter Bundespräsident Gauck PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 06. Juni 2010 um 08:47 Uhr

Was geht ab? Interessante Tendenzen. Vielleicht erleben wir ein Novum bei der Wahl zum Bundespräsident. Vielleicht erleben wir, dass die Wahl "direkter" wird, mehr dem Volkswillen entspricht und weniger dem Fraktions- und Koalitionsgetue. Gut tun würde das der Politik im Allgemeinen und dem Land im Besonderen. Und die Presse arbeitet eifrig mit.

 

(Bilder aus "Joachim Gauck erobert die Sonntagspresse" von der Facebook-Gruppe der grünen.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Und auch Frau Merkel scheint eigentlich nicht viel dagegen zu haben. Anlässlich des 70. Geburtstag von Joachim Gauck hielt sie die Laudatio:

"Weil Joachim Gauck so eine spannende Persönlichkeit ist, sage ich natürlich aus vollem Herzen, dass ich ihm gerne meine Reverenz erweise, denn er hat sich in herausragender und auch in unverwechselbarer Weise um unser Land verdient gemacht – als Bürgerrechtler, politischer Aufklärer und Freiheitsdenker, als Versöhner und Einheitsstifter in unserem jetzt gemeinsamen Land sowie als Mahner und Aufarbeiter des SED-Unrechts und damit auch als ein Mann, der immer wieder an historische Verantwortung erinnert. Welche Facette man auch hervorhebt, immer spiegelt sich das Fundament unserer Gesellschaft wider: Einigkeit in Recht und Freiheit. [...]

Weil wir immer wieder Debatten brauchen, weil wir uns immer wieder miteinander austauschen müssen, ist es so gut, dass wir Sie, Herr Gauck, haben. Denn Sie legen den Finger in die Wunde, wenn Sie eine Wunde sehen, aber Sie können auch Optimist sein und sagen: Es geht voran. Beides brauchen wir. Danke, dass es Sie gibt. Danke, dass Sie weiter da sind." Danke, dass sie Bundespräsident werden.

Ich glaube, sie ist einfach nur nicht auf die Idee gekommen? Aber es ist ja derzeit auch viel los. Nun muss sie sich nur noch ihrer Worte erinnern, Wulff wieder einpacken und gut ist.


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Doku-Film der undjetzt?!-Konferenz 2009 PDF Drucken E-Mail
Samstag, 15. Mai 2010 um 19:54 Uhr

undjetzt?! from Christian Wienberg on Vimeo.


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Schule anders / Workcamp in Südafrika PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. Mai 2010 um 08:36 Uhr

Schule mitten im Leben, mit außerordentlichem Sinn und Erfahrungen, die auf dem ein oder anderen jungen Lebensweg Scheitelpunkte bildet. Das ist ein Workcamp, ein mehrwöchiges Bauprojekt in einer sozialen Einrichtung rund um den Globus die es nötig hat. Bauprojekt heißt, WCs sanieren, neue Klassenzimmer mauern, Dächer flicken - immer unter Anleitung von Baumeistern und immer zusammen mit der lokalen Bevölkerung.

Ein solches Projekt unter der Leitung von David Masuch ist in diesen Tagen beendet worden. Eine Gruppe von Schülern der Waldorfschulen Münster und Witten hat vom 13. März bis 6. Mai in Südafrika im Waisenhaus-Projekt Vulamsango sowie im Kindergarten Bonintwentle einen Einsatz geleistet.

Das Workcamp und seine Vorbereitung ist eine Jahresprojekt im Rahmen der 12. Klasse bzw. der Schüler der beiden Schulen die kein Abitur anstreben. Der Durchlauf 2009/2010 ist gewissermaßen ein Testlauf mit zwei Schulen. Es ist denkbar, dass sich in Zukunft weitere Schulen aus NRW daran beteiligen.

Teil des Jahresprojektes war die intensive Auseinandersetzung im Schulunterricht mit Südafrika bzw. dem Workcamp-Organisationsprozess aus verschiedenen Blickrichtungen. Viele Fächer haben ihren Unterricht auf das Projekt ausgerichtet. Themen waren die Apartheidsgeschichte Südafrikas, eine auf Südafrika bezugnehmende Epoche zum Thema Globalisierung sowie englische Konversationsübungen mit Bezug auf den Aufenthalt vor Ort.

Die Workcamp-Gruppe ist zurück und berichtet Interessierten in einigen Präsentationen von ihrem Projekt:

17. Mai: 10.00 und 20.00 Uhr in der Blote-Vogel-Schule, Stockumer Str. 100 in Witten (Wegbeschreibung hier). 

17. Mai: 10.30 und 19.30 Uhr in der Waldorfschule Münster, Rudolf-Steiner Weg 11 (Wegbeschreibung hier).

Bild von David Masuch


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1. Mai - Tag des Einkommens in Oberhausen und überall PDF Drucken E-Mail
Freitag, 30. April 2010 um 07:25 Uhr

Liebe Freunde in meiner Wurzelstadt Oberhausen.
Am 1. Mai, am Tag des Einkommens, um 18.00 Uhr wartet der Friedensplatz im Rahmen der internationalen Kurzfilmtage mit einem spannenden Gespräch auf euch: Sascha Liebermann (Freiheit statt Vollbeschäftigung) und Stefan M. Seydel (rebell.tv) beackern die Frage “Was würde ein bedingungsloses Grundeinkommen in Oberhausen verändern?”
Wer da nicht mitredet ist selber doof. Und wer der Seite Bedingungsloses Grundeinkommen bei Facebook noch nicht beigetreten ist, ist auch nicht viel schlauer.
Wahrscheinlich ist: am 1. Mai knacken wir die 25.000er Marke.


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